Besuch in der Gemeinschaftsschule Forst-Hambrücken

Bildungsgerechtigkeit ist ein wichtiges Thema. Dazu können die Gemeinschaftsschulen in unserem Land einen wichtigen Beitrag leisten. Die Lußhardtschule ist eine der wenigen interkommunalen Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg. Das bedeutet zusätzlichen Arbeitsaufwand für die Schulleitung.

Bei meinem Gespräch mit dem Schulleiter Stephan Walter und seinem Stellvertreter Dr. Wolfgang Halbeis sprachen wir über die Stärken dieser Schulform und den Vorteil in der Corona-Pandemie. Allerdings ist die Belastung für das Lehrerkollegium enorm gestiegen. Risikobelastete LehrerInnen und SchülerInnen nehmen nicht am Unterricht teil, die Belastung steigt damit für die verbliebenen LehrerInnen. Unmut gab es auch über die Regelung zu den Weihnachtsferien. Man hätte sich einen früheren Start in die Ferien und Notbetreuung für Kinder gewünscht, deren Eltern noch arbeiten müssen.

Die Schule arbeitet an einem Schulentwicklungsplan, um Eltern von Kindern der 4. Klasse die Vorteile dieser Schulform zu zeigen. Dafür soll es Geld von der Gemeinde Forst und Gemeinde Hambrücken geben. Eine Busverbindung nach Weiher soll die Schule auch für Kinder aus dem Nachbarort attraktiver machen, um den Schulstandort langfristig zu sichern.

Wünschenswert ist auch die Genehmigung einer Oberstufe im nördlichen Landkreis, damit alle, die die 10. Klasse beenden und das Abitur anstreben, das auch an einer Gemeinschaftschule tun können.

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