Am 2. Februar habe ich meine Gesprächsreihe mit den Rathausspitzen in meinem Wahlkreis fortgesetzt und war wieder im Rathaus in Philippsburg.
Mit Bürgermeister Stefan Martus habe ich natürlich über das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs von Baden-Württemberg über die Einlagerung von Atommüll im Zwischenlager in Philippsburg gesprochen. Eine Klage der Stadt wurde abgewiesen. Im Zwischenlager auf dem ehemaligen Kernkraftwerksgelände sind 106 Castor-Behälter mit radioaktivem Material nun weiter auf unbestimmte Zeit untergebracht. Das besorgt nicht nur die Kläger, sondern viele Menschen in der Region, da die Entlagersuche noch Jahrzehnte dauern wird.
Auf dem Kraftwerksgelände ist inzwischen der Konverter entstanden und Deutschlands größter Batteriespeicher soll hier gebaut werden. Auf dem Gelände ist auch ein großskaliger Elektrolyseur geplant, der die Produktion von grünem Wasserstoff für Industrie und Netze ermöglicht. Damit wird der ehemalige Kraftwerksstandort ein Ort der Energiewende in Baden-Württemberg.
Auch hier war die Haushaltslage und die immer größer werdenden Ausgaben für die zahlreichen Pflichtaufgaben der Stadt ein Thema. Der Haushalt 2026 sieht trotz einer strukturellen Defizitlage viele Investitionen vor und bleibt weiter kreditfrei. Trotzdem macht die Situation dem Bürgermeister Sorge.
Vielen Dank für das Gespräch und den Einblick.
