Die Gespräche mit den kommunalen Spitzen sind wichtig, wenn wir im Landtag etwas für die Menschen vor Ort erreichen wollen.
Im Gespräch mit Sven Weigt ging es um die finanzielle Lage der Stadt Bruchsal. Gerade die Ausgaben im sozialen Bereich sind stark gewachsen und das auch für den Kreishaushalt, was sich über die Kreisumlage dann wieder auf die Kommunen auswirkt. Hier wünscht sich der Oberbürgermeister weniger Leistungen zum Beispiel bei Teilen der Eingliederungshilfe.
Thema war außerdem der geplante Windpark, für den nun ein neuer Projektierer gesucht wird, aber eventuell auch weniger Pacht bringen könnte. Die Energiewende wird mit dem erweiterten Wärmenetz und mit der EnBW als Partner bei der Tiefengeothermie auf den Weg gebracht. E-Mobilität sieht der Rathauschef als zu teuer in der momentanen Finanzsituation an.
Ein weiteres Thema war der Fachkräftemangel und digitale Dienste. Ein digitales Bürgerbüro könnte die Mitarbeitenden entlasten, ist effektiver und bürgerfreundlicher. Außerdem diskutierten wir über flexible Arbeitszeitmodelle und den Ruf nach weniger Teilzeit und mehr Leistungsbereitschaft.
Letzter Punkt unseres Gesprächs war die Güterbahntrasse R4, die zwischen Büchenau und Untergrombach nach Karlsruhe geführt werden soll. Ich berichtete von meiner sehr erfolgreichen Informationsveranstaltungen am Samstag und den Empfehlungen unseres Bahnexperten jetzt Arbeitsgruppen aus Betroffenen, Unterstützenden und der Stadtverwaltung zu bilden und so Forderungen für übergesetzlichen Lärmschutz frühzeitig adressieren zu können.
